Sri Lankas größter Nationalpark, eine Wildnis aus Buschdschungel und natürlichen Seen, berühmt für Leoparden, Lippenbären und ruhige Safaris.
Überblick
Wilpattu ist der größte und einer der ältesten Nationalparks Sri Lankas und erstreckt sich über das trockene Tiefland nördlich von Puttalam. Sein Name bedeutet „Land der Seen“, nach den Dutzenden Zotten, natürlichen, sandumrandeten Regenwasserbecken, die über den Wald verstreut sind und Wildtiere zum Trinken anlocken. Der Park ist bekannt für seine scheuen Leoparden und Lippenbären sowie für Elefanten, gefleckte Hirsche, Wasserbüffel, Krokodile und eine reiche Vogelwelt. Es ist weitaus weniger überfüllt als Yala und bietet ein wilderes, einsameres Safari-Erlebnis durch dichten Dschungel und offenes Seenland.
Geschichte
Wilpattu wurde 1905 zum Naturschutzgebiet und 1938 zum Nationalpark erklärt und ist damit eines der frühesten Schutzgebiete des Landes. Von Ende der 1980er Jahre bis zur Wiedereröffnung im Jahr 2010 war es während des Bürgerkriegs größtenteils geschlossen, danach erholten sich seine Wildtierpopulationen und Besucherzahlen stetig. Es wird vom Department of Wildlife Conservation verwaltet.
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